Gesundheitsnachrichten
TV-Tipp: Wie andere heilen - Ayurvedische Medizin
EinsPlus, Gesundheit!, Mittwoch, 22. Februar 2012, 22:00 Uhr,
Ayurveda ist mit einer 5000 Jahre alten Tradition die älteste übermittelte Medizin der Menschheit. Ihr Ursprung liegt in der indischen Kultur liegt.
Die indische Bevölkerung vertraut seither auf die von Generation zu Generation übermittelten Heilmethoden dieser Weisheit. In unseren Kreisen ist Ayurveda jedoch lange Zeit in Vergessenheit geraten. Erst im Zuge der Besinnung auf naturheilkundliche Verfahren ist Ayurveda als Heilmethode wiederentdeckt worden und erfreut sich seither über zunehmendes Interesse. Ayurveda beschäftigt sich mit der Lehre vom Leben. Grundlage dieser Wissenschaft ist die Erkenntnis, dass sich alle Bestandteile unseres Planeten aus fünf Elementen zusammensetzen: aus Wasser, Feuer, Äther, Erde und Luft. Diese fünf Elemente bilden die Grundlage für die drei Energieprinzipien der ayurvedischen Lehre. Jeder Mensch trägt diese drei Prinzipien in sich, individuell angelegt in einem bestimmten Verhältnis zueinander. Lebt ein Mensch im Einklang mit der Verteilung seiner drei Energieprinzipien, den sogenannten doshas, dann gilt er als gesund und wird es auch bleiben. Gerät das Verhältnis der doshas jedoch aus dem Gleichgewicht, dann wird der Mensch krank.
Ziel der ayurvedischen Lehre ist es, das individuell angelegte Verhältnis der drei doshas, die Einheit von Körper, Geist und Seele, wieder in Einklang zu bringen und auch zu erhalten. Das versuchen ayurvedische Ärzte durch eine individuell zusammengestellte Therapie aus Ölanwendungen, einer speziellen Ernährung, Yoga und Meditation zu erreichen. Das Faszinierende ist die Andersartigkeit der Diagnostik eines ayurvedischen Arztes. Eine hohe Bedeutung hat das Tasten des Pulses, der Blick in die Augen und das ausführliche Gespräch.
Apparate und komplizierte Untersuchungen haben bei dieser Heilmethode keinen Stellenwert. Lässt sich diese Heilkunst aber auch problemlos auf unsere Kultur übertragen und anwenden? Oder ist sie so tief in der indischen Kultur verwurzelt, dass sie auch nur dort ihre Wirkung entfalten kann?
http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/gesundheit/
Mit Blaulicht gegen Rückenschmerzen
Studienteilnehmer gesucht!
Hilft Blaulicht gegen chronische Rückenschmerzen? Im Rahmen einer klinischen Studie untersuchen Schmerzexperten des Universitätsklinikums Heidelberg die Wirksamkeit eines neuen Therapiegeräts. Bei der Blue Light Therapie wird durch LED-Lichtquellen Blaulicht ausgestrahlt. Dieses Licht soll die Produktion der schmerzlindernden Substanz Stickstoffmonoxid im Körper anregen und über diesen Mechanismus zu einer Schmerzreduktion in der betroffenen Region des Rückens beitragen.
Studienteilnehmer kommen zu sieben Behandlungsterminen innerhalb von sechs Wochen in eines der beiden Prüfzentren.
Patienten zwischen 18 und 65 Jahren, die seit mindestens drei Monaten an Rückenschmerzen leiden und Interesse an der Studie haben, melden sich bitte bei:
Zentrum 1:
Schmerzambulanz des Universitätsklinikums Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 131, 69120 Heidelberg
Tel: 06221-56-5161
Email:
schmerzzentrum@med.uni-heidelberg.de
oder
Zentrum 2:
Schmerztagesklinik der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg
Schlierbacher Landstr. 200a, 69118 Heidelberg
Frau Dr. Wang:
Tel: 06221-966505, 06221-5635451
Email:
haili.wang@med.uni-heidelberg.de
Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 10.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 Departments, Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.600 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.
www.klinikum.uni-heidelberg.de
Quelle: Universitätsklinikum Heidelberg, 17.02.2012
10. Leipziger Stimmsymposium
Im wissenschaftlichen Focus steht der Transfer zwischen Stimmforschung und Praxis
Vom 24. bis 26. Februar 2012 findet das nunmehr 10. Leipziger Symposium zur Kinder- und Jugendstimme statt, dieses Mal unter der Überschrift "Forschung – Wissen – Praxis“. Erwartet werden rund 500 Teilnehmer aus ganz Europa, darunter vor allem Gesangspädagogen, Ärzte und Logopäden.
Im wissenschaftlichen Focus steht der Transfer zwischen Stimmforschung und Praxis. Das Symposium, organisiert von der Universitätsmedizin Leipzig, hat sich inzwischen zum wichtigsten Forum für den interdisziplinären Austausch entwickelt. Denn die Forschung am Phänomen Stimme lebt von der gesangspädagogischen Praxis. Veranstaltungsort ist die Leipziger Musikhochschule "Felix Mendelssohn-Bartholdy“.
Für Vorträge und Workshops konnten namhafte, international tätige Wissenschaftler und Praktiker gewonnen werden. Aktuelle Forschungsergebnisse aus den europäischen Zentren der Kinder- und Jugendstimmforschung werden nicht als abgehobene Wissenschaft präsentiert. In Workshops u.a. zur Gesangstechnik beim Popgesang oder Stimmbildung mit Kindern wird anschaulich gezeigt, wie Stimmforschung funktioniert und praktische Erfahrungen aus der Gesangspädagogik oder Therapie unverzichtbare Impulse liefern. Die Workshops finden viermal über die drei Veranstaltungstage verteilt statt. Am Samstag wird bei einem Rundtischgespräch nach 18 Uhr der Frage nachgegangen "Was nützt Stimmforschung für das Singen mit Kindern und Jugendlichen?“, aufgezeichnet von MDR figaro.
Musikalische Unterstützung kommt vom Wolfratshauser Kinderchor unter der Leitung von Yoshihita Kinoshita und der A-capella-Gruppe Sjaella.
Quelle: Universität Leipzig, 17.02.2012





