• Osteopathie
Mit Hilfe der Osteopathie werden Funktions- bzw. Bewegungsstörungen des Körpers, vor allem an Muskeln und Weichteilen, erkannt und behandelt. So wird die Osteopathie zum Beispiel angewandt bei Verletzungen des Skeletts und zugehöriger Muskeln und Bänder, Unfallverletzungen und Hexenschuss.
Bei der Osteopathie handelt es sich um eine ganzheitliche, naturheilkundliche, manuelle Heilmethode. Im Rahmen der osteopathischen Behandlung kommen weder Apparaturen noch Medikamente zum Einsatz; der Osteopath arbeitet ausschließlich mit seinen Händen; es werden bestimmte Grifftechniken (Druck, Dehnung, u.a.) angewandt. Die Osteopathie zählt zu den alternativmedizinischen Konzepten, das heißt zu den Verfahren, die alternativ bzw. ergänzend zur Schulmedizin eingesetzt werden. Ein wichtiger Aspekt der Osteopathie ist, dass der Mensch immer als Ganzes, als untrennbare Einheit, gesehen wird. Bei der osteopathischen Therapie stehen die Selbstheilungskräfte des Körpers mit im Fokus der Betrachtungen.
Die Osteopathie fällt in Deutschland in den Bereich der Heilkunde und darf durch Ärzte und Heilpraktiker ausgeübt werden. Die Ausbildung zum Osteopathen erfolgt, meist berufsbegleitend, an privaten Schulen.





